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Voelkermord im Kongo ?
erstellt am 29.11.2008


Infos zur Situation im Kongo und Spendenaufruf von Avaaz:
Heute Morgen haben wir einen Videoaufruf von Liberata Rumumba erhalten, einer Fluechtlingsfrau aus dem Ostkongo. Was sie uns ausmalt ist ein furchtbares Bild von Gewalttaten, und sie fleht uns um Hilfe an. Sie sagt, dass der einzige Ausweg aus diesem Blutbad der schnellstmoegliche Einzug europaeischer Truppen ist. Zwei renomierte Experten stimmen ihr bei und warnen, dass die Situation im Kongo erschreckend an Ruanda vor dem Voelkermord in 1994 erinnert. Sie sind davon ueberzeugt, dass jetzt nur noch Europa in der Lage ist, schnell genug eine starke und neutrale Truppenpraesenz einzusetzen, um den Terror zu stoppen. (1) Aber die europaeischen Staatschefs sind im Vorfeld ihrer Ratssitzung unentschlossen – Uns bleibt nur eine Woche, um sie zum Handeln zu bewegen

Wir wissen wie man so etwas macht. In der vergangenen Woche hat Avaaz eine einschl�gige Anzeige in der Zeitung The Times of London aufgegeben, um die britischen Spitzenpolitiker aufzufordern, eine europ�ische Truppenpr�senz zu unterst�tzen da sie sonst die Verantwortlichkeit f�r einen V�lkermord zu riskieren. Der britische Minister f�r Afrika hat sich sofort mit uns in Verbindung gesetzt und die Position der Politiker hat sich ge�ndert und Gro�britannien will nun eine europ�ische Truppenpr�senz unterst�tzen!

Diese erfolgreiche Kampagne m�ssen wir nun europaweit fortsetzen und wir wollen in den einflussreichsten Zeitungen der wichtigsten Schl�ssell�nder Europas Anzeigen aufgeben. Die Anzeige in The Times wurde durch 300 kleine Spenden von Avaaz Mitgliedern finanziert. Wenn nur 3.000 von uns innerhalb der n�chsten 48 Stunden spenden, dann k�nnen wir europaweit Anzeigen aufgeben, bevor es zu sp�t ist. Die Kosten f�r ganzseitige Anzeigen in europ�ischen Zeitungen, reichen von nur 6.000 Euro in einer gro�en Br�sseler Zeitung zu 24.000 Euro in der gr��ten Zeitung Spaniens. Bitte unten anklicken um Liberatas Videoaufruf zu sehen und diese Aktion finanziell zu unterst�tzen:

https://secure.avaaz.org/de/congo_europe_must_act/

Es bleiben nur noch ein paar Tage �brig, um die Entscheidungstr�ger in Europa zu beeinflussen. In der n�chsten Woche werden Programm und Positionen f�r das Treffen des Europ�ischen Ministerrates am 8. und 9. Dezember festgelegt. Wenn dort nicht jetzt gehandelt wird, dann m�ssen die Menschen im Kongo weitere zwei Monate warten, bis die EU sich diese Sache noch einmal vornimmt.

Unsere Anzeige in der vorigen Woche und die Aktion von 135.000 Avaaz Mitgliedern hat geholfen, die Einstellung der britischen Regierung zu �ndern, aber wir brauchen noch ein europ�isches Land, was bereit w�re, den Antrag auf eine Truppenpr�senz leitend vorzutragen. Frankreich will dies unterst�tzen, kann aber aus geschichtlichen Gr�nden selber keine Truppen senden. (2) Man hat uns gesagt, dass Schweden, Belgien, die Niederlande und Spanien ausschlaggebende Schl�ssell�nder sein k�nnten. Deshalb werden wir zuerst in diesen L�ndern sowie in der „European Voice“ (der von europ�ischen Politikern am meisten gelesenen Zeitung) in Br�ssel Anzeigen aufgeben, jetzt wo die europ�ischen Botschafter sich entscheiden, wie sie zu dieser Situation stehen.

Die UN ist im Prinzip bereit, mehr Friedenstruppen in den Kongo zu schicken, hat aber bislang noch keine Zusicherungen erhalten, und sowohl die Menschen im Kongo als auch die Experten sind sich einig dar�ber einig, dass UN Truppen beim Besch�tzen der Zivilbev�lkerung bislang total versagt haben und dringend Verst�rkung aus Europa ben�tigen. In dieser Woche haben 44 kongolesische Organisationen einen Brief an die Staatschefs Europas gesandt, worin sie um eine neue Truppenpr�senz bitten. Ihr Brief fleht:

"Wir sind verlassen worden. Wer kann uns besch�tzen? Wer kann uns helfen? ... Tag f�r Tag sterben mehr und mehr Menschen... Wir, die Zivilbev�lkerung, sind wie Geiseln gefangen und stehen zwischen so vielen Schusslinien... Rettet uns jetzt, denn sonst wird es zu sp�t sein."(3)

Das Grauen der Krise im Kongo ist ein Schandfleck auf dem Gewissen der Menschheit. Aber wenn wir jetzt handeln, k�nnen wir den Weg zu einer gerechteren und friedlicheren Welt erm�glichen. Einer Welt, wo Bedrohungen gegen das Leben, egal wo sie vorkommen, als Bedrohungen f�r uns alle angesehen werden. Bitte den Link zu Liberatas Videoaufruf anklicken und spenden Sie was auch immer Sie k�nnen, um mitzuhelfen, dass diese verzweifelten Stimmen von Europas Staatschefs geh�rt werden:

https://secure.avaaz.org/de/congo_europe_must_act/

In Hoffnung

Ricken, Alice, Iain, Pascal, Paul, Graziela, Luis, Paula, Ben, Veronique, Milena, und alle Mitgleider vom Avaaz Team

PS – Ein Bericht �ber die bisherigen Avaaz Aktionen ist hier zu haben:

https://secure.avaaz.org/de/report back 2

PSS - Hier die Quellen zu dieser Aktionsbenachrichtigung:

[1]
Jean-Marie Guehenno, der als UN-Untergeneralsekret�r bis zum vergangenen Sommer f�r die UN-Milit�reins�tze verantwortlich war, forderte die EU auf, Elitetruppen bereitzustellen. Das w�re ein "m�chtiges Signal" an die Konfliktparteien, sagte er der BBC.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1633803_UN-Truppen-fuer-den-Kongo-gesucht.html

Der fr�here Nothilfe-Koordinator und Vize-Generalsekret�r f�r Humanit�re Angelegenheiten der Vereinten Nationen, Jan Egeland, forderte am Donnerstag einen effektiven internationalen Truppeneinsatz im Kongo. Im britischen Sender BBC warf er der Weltgemeinschaft vor, Afrika sicherheitspolitisch gegen�ber anderen Weltgegenden zu „diskriminieren“. „Ein solches Z�gern gab es nicht auf dem Balkan, dem Irak oder im weiteren Mittleren Osten“, sagte der Norweger. Er geh�rt auch zu den 16 Unterzeichnern eines Briefes an die EU, der die Entsendung europ�ischer Truppen in den Kongo fordert.
http://www.domradio.de/aktuell/artikel_47090.html

http://www.abc.net.au/worldtoday/content/2008/s2428031.htm (Englisches Original)

Krieg im Kongo: Der Bundespr�sident als einsamer Rufer:
http://www.polixea-portal.de/index.php/Main/Artikel/id/221263/name/Krieg+im+Kongo:+Der+Bundespr%E4sident+als+einsamer+Rufer/Blickpunkt/1/n1/Themen/n2/AussenSicherheit

[2]
Treibhaus des Todes
http://www.freitag.de/2008/45/08450501.php

Freie Bahn f�r Kriegstreiber:
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/freie-bahn-fuer-kriegstreiber/

[3]
http://www.avaaz.org/blog/en/w/pascal/2008/11/ (Original in Englisch)

Hilferuf aus Kongo: Schickt europ�ische Truppen:
http://www.ftd.de/politik/international/:Hilferuf-aus-Kongo-Schickt-europ%E4ische-Truppen/440906.html

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�BER AVAAZ

Avaaz.org ist eine unabh�ngige nicht-profitorientierte Organisation, die internationale Kampagnen organisiert und sicherstellt, dass die Meinungen und Wertvorstellungen der Welt�ffentlichkeit globale Entscheidungen mitbestimmen (Avaaz bedeutet "Stimme" in vielen Sprachen). Avaaz akzeptiert kein Geld von Regierungen oder Konzernen und wird von einem internationalen Kampagnenteam geleitet. Avaaz betreibt B�ros in New York, Washington DC, London, Paris, Genf und Rio de Janairo. +1 888 922 8229

Sie erhalten diese Nachricht, weil Sie "UN-Gipfel in Rom: Stoppt die Lebensmittelkrise" am 2008-06-03 mit der EMail-Adresse woo_dyboo@web.de unterschrieben haben. Um Ihre EMail-Adresse, Sprachwahl oder Benutzerinformationen zu �ndern, https://secure.avaaz.org/act/index.php?r=profile&user=4748e1b323a0dbdcd2d53b9aca637a0a〈=de

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