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Fascho-Anschlag auf das T5 in Duisburg
erstellt am 01.03.2009 von Großmutter Futziwolf


In der Nacht vom 19. auf den 20.02.09 wurde das im November 2008 eröffnete Unabhängige Kulturzentrum T5 am Marientor in Duisburg (in den Räumen des ehemaligen FiftyFifty) mit Hakenkeuzen beschmiert, ein Rolladen aufgehebelt und ein Fenster zerstört.
Nachdem schon eine Woche vorher diverse NPD-Aufkleber am T5 gefunden wurden, gehen Duisburger Faschos jetzt zu gezielten Anschlägen über. In der selben Nacht wurde das Büro der LINKEN an der Mülheimerstraße ebenfalls mit Hakenkeuzen verunstaltet und eine Glasscheibe zertrümmert.
Da der geistig schwer beeinträchtigte Täter in beiden Fällen (und an verschiedenen Stromkästen auf dem Weg zwischen dem Büro der LINKEN und dem T5) zu den Hakenkeuzschmierereien auch immer so was wie seine Unterschrift (Tags; Markenzeichen einer Person oder Crew) hinterließ, lässt sich sowohl ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen herstellen als auch recht einfach die Urheberschaft ermitteln. Als persönlichen Tag hinterließ er die Buchstaben KASP und zeichnete als Crewmitglied mit FAR.

Leider werden die sich häufenden Überfälle und die Mobilisierung der Rechten in Duisburg (und im ganzen Ruhrgebiet) von einigen Medienvertretern und der Polizei immer noch heruntergespielt und kaum beachtet. Die WAZ berichtete zwar am 21.02.09 über die Vorfälle, aber relativ einfach zu recherchierende Berichte über Hintergründe und Mobilisierungskampangen der rechten Kameradschaften, und der somit stetig Anwachsenden Gefahr rechter Übergriffe, findet man so gut wie gar nicht.

Deswegen gilt es Kooperationen und Aktionsbündnisse zu schmieden und öffentliche Aktionen in Duisburg zu veranstalten um dem Fascho-Mob entgegen zu treten. Dazu demnächst mehr.

Um Vorfälle aus dem rechtsradikalen Umfeld zu melden, hier noch mal die Telefonnummer der Roten Antifa:
0162 7921268
Wenn ihr Informationen über Konzerte oder Infostände Neofaschistischer Gruppen entdeckt oder von ihnen durch Freunde erfahren habt so meldet sie. Diese werden Archiviert und dienen neben der Aufklärungsarbeit auch der konkreten Organisierung von Widerstand, bspw. in Form von Demonstrationen, Flyer verteilen, Plakatieren, Kundgebungen und Schulbesuchen.

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